Laureen Laser in Kooperation mit Stefanie Oberhoff / GÜTESIEGEL KULTUR*
Gespräch und Führung
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Eine Ausstellung, die sich den allgemein als lästig empfundenen Fliegen widmet? Warum? Ein Gespräch und eine Führung bieten Antworten: „Jede Fliege hat das Recht, sich im öffentlichen Raum fliegenklatschenfrei und so nervig wie nötig zu bewegen.“ So steht es neben anderen Gesetzen im großen Fliegengesetzbuch, verfasst von einem jungen Schwarm Fliegen. Anlass: der Tod einer Elternfliege durch die Fliegenklatsche. Die Fliege gilt gemeinhin als überflüssig und bedeutungslos, als lästige, unausstehliche Begleiterin, die alles zu besudeln sucht. Innigkeit ist ihr versagt, man liebt sie nicht, man schlägt sie tot. Angezogen von Entzündung, Ausscheidung und Verderben bekommt sie alles mit, was auf der Welt passiert. Die alarmierend großen Haufen überall, veranlassen die Fliegen zur ersten öffentlichen Lesung der Fliegenrechte in der Stadtbibliothek.
Im Rahmen des 39. Stuttgarter Filmwinters – Festival for Expanded Media vom 14.01.–21.01.2026 mit dem Motto „Scheiße | Gold“ | In Zusammenarbeit mit Filmwinter.de und Wand 5 e. V.
Eine Ausstellung, die sich den allgemein als lästig empfundenen Fliegen widmet? Warum? Ein Gespräch und eine Führung bieten Antworten: „Jede Fliege hat das Recht, sich im öffentlichen Raum fliegenklatschenfrei und so nervig wie nötig zu bewegen.“ So steht es neben anderen Gesetzen im großen Fliegengesetzbuch, verfasst von einem jungen Schwarm Fliegen. Anlass: der Tod einer Elternfliege durch die Fliegenklatsche. Die Fliege gilt gemeinhin als überflüssig und bedeutungslos, als lästige, unausstehliche Begleiterin, die alles zu besudeln sucht. Innigkeit ist ihr versagt, man liebt sie nicht, man schlägt sie tot. Angezogen von Entzündung, Ausscheidung und Verderben bekommt sie alles mit, was auf der Welt passiert. Die alarmierend großen Haufen überall, veranlassen die Fliegen zur ersten öffentlichen Lesung der Fliegenrechte in der Stadtbibliothek.
Im Rahmen des 39. Stuttgarter Filmwinters – Festival for Expanded Media vom 14.01.–21.01.2026 mit dem Motto „Scheiße | Gold“ | In Zusammenarbeit mit Filmwinter.de und Wand 5 e. V.
Moderation: Olia Lialina | Videospiele sind in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Teil unserer Popkultur geworden. Doch was bedeutet das für ihre Rolle als Kunst? Wo genau finden sie ihren Platz neben den etablierten Kunstformen? In diesem Vortrag gehen wir der spannenden Frage nach, ob Videospiele als künstlerisches Medium angesehen werden können, und werfen einen kritischen Blick auf das traditionelle Kunstverständnis. Dabei wird deutlich: Die Grenzen der Künste sind nicht fest, sondern ständig im Wandel – und Videospiele sind ein faszinierendes Beispiel dafür.
Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er forscht und publiziert vor allem zu Themen der philosophischen Ästhetik und der philosophischen Anthropologie. Zum Thema Videospiele hat er 2015 im Suhrkamp-Verlag "Computerspiele. Eine Ästhetik" vorgelegt und im Transcript-Verlag zusammen mit Rudolf Inderst das Handbuch "Computerspiele. 50 zentrale Titel" herausgegeben.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit der Merz Akademie Stuttgart
Moderation: Olia Lialina | Videospiele sind in den letzten Jahren zu einem unverzichtbaren Teil unserer Popkultur geworden. Doch was bedeutet das für ihre Rolle als Kunst? Wo genau finden sie ihren Platz neben den etablierten Kunstformen? In diesem Vortrag gehen wir der spannenden Frage nach, ob Videospiele als künstlerisches Medium angesehen werden können, und werfen einen kritischen Blick auf das traditionelle Kunstverständnis. Dabei wird deutlich: Die Grenzen der Künste sind nicht fest, sondern ständig im Wandel – und Videospiele sind ein faszinierendes Beispiel dafür.
Daniel Martin Feige ist Professor für Philosophie und Ästhetik an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Er forscht und publiziert vor allem zu Themen der philosophischen Ästhetik und der philosophischen Anthropologie. Zum Thema Videospiele hat er 2015 im Suhrkamp-Verlag "Computerspiele. Eine Ästhetik" vorgelegt und im Transcript-Verlag zusammen mit Rudolf Inderst das Handbuch "Computerspiele. 50 zentrale Titel" herausgegeben.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit der Merz Akademie Stuttgart
Moderation: Matthias Wieland | Sängerin, Schauspielerin, Schriftstellerin – Hildegard Knef war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Von Berlin über Hollywood war sie stets im Zentrum des Showgeschäfts und eine frühe Weltbürgerin. Sie trotzte Konventionen und erfand sich immer wieder neu. Vom Aufwachsen im Nationalsozialismus zum jungen Filmstar der UFA, Skandalen im Nachkriegsdeutschland bis hin zu ihren Erfolgen am Broadway und als Chansonsängerin – ihr Leben war ein ständiges Auf und Ab zwischen Ruhm und persönlichem Leid. Moritz Stetter zeichnet das facettenreiche Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerin, die mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ unsterblich wurde.
Moderation: Matthias Wieland | Sängerin, Schauspielerin, Schriftstellerin – Hildegard Knef war eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Von Berlin über Hollywood war sie stets im Zentrum des Showgeschäfts und eine frühe Weltbürgerin. Sie trotzte Konventionen und erfand sich immer wieder neu. Vom Aufwachsen im Nationalsozialismus zum jungen Filmstar der UFA, Skandalen im Nachkriegsdeutschland bis hin zu ihren Erfolgen am Broadway und als Chansonsängerin – ihr Leben war ein ständiges Auf und Ab zwischen Ruhm und persönlichem Leid. Moritz Stetter zeichnet das facettenreiche Porträt einer außergewöhnlichen Künstlerin, die mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ unsterblich wurde.
Moderation: Björn Springorum | Live-Zeichnen: Hanna Wenzel | Eine Karriere
als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es
ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon
wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht,
und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer. Im Vorzimmer des
Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine
Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein
gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und
dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit
harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht
sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …
Moderation: Björn Springorum | Live-Zeichnen: Hanna Wenzel | Eine Karriere
als Musikerin – das war eigentlich Charlottes größter Wunsch. Aber jetzt ist es
ja eh zu spät, und sie muss sich um einen vernünftigen Job kümmern, schon
wegen der Eltern. Sie findet eine Stelle in einem Verlag, auch nicht schlecht,
und München ist eine schöne Stadt, vor allem im Sommer. Im Vorzimmer des
Verlegers sitzt Charlotte ganz nah am Zentrum der Macht. Dass der seine
Assistentinnen oft auswechselt, kriegt sie schnell mit. Aber sie entwickelt ein
gutes Verhältnis zu ihrem Chef, der ihre Stärken erkennt, ihr vertraut. Und
dafür muss sie eben viel in Kauf nehmen, sehr viel, vielleicht auch selbst mit
harten Bandagen kämpfen, vielleicht ihre Gesundheit aufs Spiel setzen. Vielleicht
sogar Bo verlieren, in den sie sich doch gerade erst verliebt hat …
Moderation: Siegfried Gergs, Leiter der Regionalgruppe Baden-Württemberg
von Transparency International | Leben wir in einem Land, in dem Reiche das
Gesetz nicht fürchten müssen? Anne Brorhilker, ehemalige Cum/Ex-Chefermittlerin,
berichtet in ihrem Buch von ihren Erfahrungen mit der Finanzelite,
von mühsamer Aufklärung und den Schwierigkeiten des Staates, Milliarden
zurückzufordern. Mit ihrem Entschluss, vom Staatsdienst auszutreten und als
Teil der Zivilgesellschaft für Aufklärung zu sorgen, setzt sie ein klares Zeichen.
Am Gespräch nimmt auch der Wirtschaftsanwalt Prof. Dr. Eckart Seith teil.
Moderation: Siegfried Gergs, Leiter der Regionalgruppe Baden-Württemberg
von Transparency International | Leben wir in einem Land, in dem Reiche das
Gesetz nicht fürchten müssen? Anne Brorhilker, ehemalige Cum/Ex-Chefermittlerin,
berichtet in ihrem Buch von ihren Erfahrungen mit der Finanzelite,
von mühsamer Aufklärung und den Schwierigkeiten des Staates, Milliarden
zurückzufordern. Mit ihrem Entschluss, vom Staatsdienst auszutreten und als
Teil der Zivilgesellschaft für Aufklärung zu sorgen, setzt sie ein klares Zeichen.
Am Gespräch nimmt auch der Wirtschaftsanwalt Prof. Dr. Eckart Seith teil.
Moderation: Sara Dahme | Zur Auftaktveranstaltung der Reihe "Was die Kunst
erzählt" heißt Sara Dahme die Künstlerin Gabriela Oberkofler willkommen. Die
beiden sprechen über Inspirationsquellen, künstlerische Strategien und die Idee
des Archivs. Gabriela Oberkofler beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Natur
und unseren Bezug dazu, sie beobachtet, stellt Fragen und lässt uns die Welt mit
neuen Augen entdecken. Die dialogische Veranstaltung lädt ein, die Kunstwerke
in der Stadtbibliothek zu entdecken, und macht Lust darauf, sich selbst auch eines
der Werke auszuleihen.
Moderation: Sara Dahme | Zur Auftaktveranstaltung der Reihe "Was die Kunst
erzählt" heißt Sara Dahme die Künstlerin Gabriela Oberkofler willkommen. Die
beiden sprechen über Inspirationsquellen, künstlerische Strategien und die Idee
des Archivs. Gabriela Oberkofler beschäftigt sich in ihren Arbeiten mit der Natur
und unseren Bezug dazu, sie beobachtet, stellt Fragen und lässt uns die Welt mit
neuen Augen entdecken. Die dialogische Veranstaltung lädt ein, die Kunstwerke
in der Stadtbibliothek zu entdecken, und macht Lust darauf, sich selbst auch eines
der Werke auszuleihen.
Was passiert, wenn Kreativität, Techniken und Visionen aufeinandertreffen? Und welche Geschichten könnten daraus entstehen? Tauche ein in die düstere, faszinierende Welt der Cyberpunk-Comics! Erfahre, wie du selbst Cyberpunk-Welten erschaffst. Der international bekannte Zeichner Csaba Patyerek aus der Vojvodina öffnet in diesem interaktiven Workshop die Tore zu seinem Universum – einer apokalyptischen Zukunft.
In Zusammenarbeit mit dem Liszt Institut – Ungarisches Kulturzentrum
Was passiert, wenn Kreativität, Techniken und Visionen aufeinandertreffen? Und welche Geschichten könnten daraus entstehen? Tauche ein in die düstere, faszinierende Welt der Cyberpunk-Comics! Erfahre, wie du selbst Cyberpunk-Welten erschaffst. Der international bekannte Zeichner Csaba Patyerek aus der Vojvodina öffnet in diesem interaktiven Workshop die Tore zu seinem Universum – einer apokalyptischen Zukunft.
In Zusammenarbeit mit dem Liszt Institut – Ungarisches Kulturzentrum
Wasser zählt zu den wichtigsten Ressourcen der Erde. Was aber, wenn Wasser durch Klimaextreme und steigende Entnahmen immer knapper wird? Welche Folgen sind für unseren Umgang mit Wasser zu erwarten? Müssen wir uns auf Auseinandersetzungen zwischen Industrie, Landwirtschaft, Haushalten und Naturschutz einstellen oder können wir Konflikte frühzeitig vorwegnehmen?
Anmeldung bis zum 02.11.2025
In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart | Die Veranstaltung findet im Rahmen des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten Ladenburger Kollegs „Zukünftige Wasserkonflikte in Deutschland (ZuWaKo)“ statt.
Wasser zählt zu den wichtigsten Ressourcen der Erde. Was aber, wenn Wasser durch Klimaextreme und steigende Entnahmen immer knapper wird? Welche Folgen sind für unseren Umgang mit Wasser zu erwarten? Müssen wir uns auf Auseinandersetzungen zwischen Industrie, Landwirtschaft, Haushalten und Naturschutz einstellen oder können wir Konflikte frühzeitig vorwegnehmen?
Anmeldung bis zum 02.11.2025
In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart | Die Veranstaltung findet im Rahmen des von der Daimler und Benz Stiftung geförderten Ladenburger Kollegs „Zukünftige Wasserkonflikte in Deutschland (ZuWaKo)“ statt.
Am Grund des Blautopfs lebte einst eine Wasserfrau mit langen Haaren. So
beginnt ein Märchen, das 1853 im Stuttgarter Hutzelmännlein erschien. Es
erzählt von einer Nixe, die erst ein Kind bekommen konnte, wenn sie fünfmal
gelacht hatte. Diese fantasievolle Geschichte stammt von Eduard Mörike. Sein
romantisches Märchen machte die Quelle am Rand der Schwäbischen Alb zu
einem geheimnisvollen Sehnsuchtsort. Barbara Stoll liest anlässlich des 150.
Todestages von Eduard Mörike.
Am Grund des Blautopfs lebte einst eine Wasserfrau mit langen Haaren. So
beginnt ein Märchen, das 1853 im Stuttgarter Hutzelmännlein erschien. Es
erzählt von einer Nixe, die erst ein Kind bekommen konnte, wenn sie fünfmal
gelacht hatte. Diese fantasievolle Geschichte stammt von Eduard Mörike. Sein
romantisches Märchen machte die Quelle am Rand der Schwäbischen Alb zu
einem geheimnisvollen Sehnsuchtsort. Barbara Stoll liest anlässlich des 150.
Todestages von Eduard Mörike.
Moderation: Christian Westerhoff | Berlin-Westend, 1973 – ein Tonband, ein Interview, eine Überraschung: Der Privatdozent Hans Singer besucht den 74-jährigen Kriminalkommissar a.D. Gereon Rath im Seniorenheim, weil er über die Arbeit der Berliner Polizei im Wechsel der politischen Systeme forscht. Insbesondere die Polizistenmorde am Bülowplatz 1931 und zwei damals steckbrieflich gesuchte Männer interessieren den Historiker. Denn die haben später im Staatsapparat der DDR eine steile Karriere gemacht.
Zum Unbehagen des Kommissars a.D. nimmt das Gespräch eine überraschende Wendung. Singer weiß bestens über Raths Vergangenheit Bescheid, er kennt die alten Kollegen, ja sogar seine Exfrau. Und er ist einer Sache auf der Spur, über die Rath unter keinen Umständen reden will: Ereignisse, die sich 1953 in Ostberlin zugetragen haben und bei denen auch die Morde von 1931 eine Rolle spielten.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50
In Zusammenarbeit mit der Bibliothek für Zeitgeschichte
Moderation: Christian Westerhoff | Berlin-Westend, 1973 – ein Tonband, ein Interview, eine Überraschung: Der Privatdozent Hans Singer besucht den 74-jährigen Kriminalkommissar a.D. Gereon Rath im Seniorenheim, weil er über die Arbeit der Berliner Polizei im Wechsel der politischen Systeme forscht. Insbesondere die Polizistenmorde am Bülowplatz 1931 und zwei damals steckbrieflich gesuchte Männer interessieren den Historiker. Denn die haben später im Staatsapparat der DDR eine steile Karriere gemacht.
Zum Unbehagen des Kommissars a.D. nimmt das Gespräch eine überraschende Wendung. Singer weiß bestens über Raths Vergangenheit Bescheid, er kennt die alten Kollegen, ja sogar seine Exfrau. Und er ist einer Sache auf der Spur, über die Rath unter keinen Umständen reden will: Ereignisse, die sich 1953 in Ostberlin zugetragen haben und bei denen auch die Morde von 1931 eine Rolle spielten.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50
In Zusammenarbeit mit der Bibliothek für Zeitgeschichte
Vor 10 Jahren wurde auch in Marbach ein Repaircafé gegründet und öffnet seit dem etwa alle sechs Wochen seine Pforten für hilfesuchende Gäste und reparaturbedürftige Geräte. Heinz Kramski-Grote, im Beruf Leiter der Stabsstelle "Digitales Archiv" am Deutschen Literaturarchiv, ist kein Gründungsmitglied, aber doch im ersten Jahr zum Repaircafé Marbach dazugestoßen. Dort bearbeitet er mit anderen Kollegen vor allem den Bereich IT, also Laptops, Drucker usw. In letzter Zeit spielt auch der Linux-Support eine immer größerer Rolle: Das RC Marbach nimmt Teil an der internationalen End-Of-10-Kampagne und hat bisher auf drei gut besuchten Zusatz-Veranstaltungen zahlreiche Laptops erfolgreich von Windows 10 auf Linux Mint Cinnamon umgestellt. Wir können einige Praxistipps aus dieser Arbeit erwarten, und lernen, wie die Idee der Repaircafés die Nachkriegsgeneration, sparsame Schwäb*innen, grüne Influenzer*innen und Nerds gleichermaßen anspricht und zusammenführt. Global denken, lokal handeln - kaum irgendwo liegt das so nahe beieinander, wie in Repaircafés!
Vor 10 Jahren wurde auch in Marbach ein Repaircafé gegründet und öffnet seit dem etwa alle sechs Wochen seine Pforten für hilfesuchende Gäste und reparaturbedürftige Geräte. Heinz Kramski-Grote, im Beruf Leiter der Stabsstelle "Digitales Archiv" am Deutschen Literaturarchiv, ist kein Gründungsmitglied, aber doch im ersten Jahr zum Repaircafé Marbach dazugestoßen. Dort bearbeitet er mit anderen Kollegen vor allem den Bereich IT, also Laptops, Drucker usw. In letzter Zeit spielt auch der Linux-Support eine immer größerer Rolle: Das RC Marbach nimmt Teil an der internationalen End-Of-10-Kampagne und hat bisher auf drei gut besuchten Zusatz-Veranstaltungen zahlreiche Laptops erfolgreich von Windows 10 auf Linux Mint Cinnamon umgestellt. Wir können einige Praxistipps aus dieser Arbeit erwarten, und lernen, wie die Idee der Repaircafés die Nachkriegsgeneration, sparsame Schwäb*innen, grüne Influenzer*innen und Nerds gleichermaßen anspricht und zusammenführt. Global denken, lokal handeln - kaum irgendwo liegt das so nahe beieinander, wie in Repaircafés!
Europäische versus chinesische KI-Strategien
für digitale Selbstbestimmung: Künstliche
Intelligenz gilt weltweit als entscheidend
für wirtschaftliche Stärke und politischen
Einfluss. Wer im KI-Wettlauf mithält, kann nicht nur nationale, sondern auch
internationale Regeln mitgestalten. Die EU und China gehen dabei sehr unterschiedliche
Wege – mit unterschiedlichem Erfolg. Wo stehen beide im Ringen
um digitale Selbstbestimmung in KI?
Europäische versus chinesische KI-Strategien
für digitale Selbstbestimmung: Künstliche
Intelligenz gilt weltweit als entscheidend
für wirtschaftliche Stärke und politischen
Einfluss. Wer im KI-Wettlauf mithält, kann nicht nur nationale, sondern auch
internationale Regeln mitgestalten. Die EU und China gehen dabei sehr unterschiedliche
Wege – mit unterschiedlichem Erfolg. Wo stehen beide im Ringen
um digitale Selbstbestimmung in KI?
Moderation: Viola Völlm | Lena Schättes autofiktionaler
Roman zeichnet das Aufwachsen in einer von Abhängigkeit
bestimmten Familie nach. Die Protagonistin berichtet von
Sucht, Liebe und Zusammenhalt – und von der Suche nach ihrem
eigenen Platz in der Welt. Lena Schätte ist von Oktober bis Dezember 2025
Stipendiatin des Stuttgarter Schriftstellerhauses. Das Schwarz an den Händen
meines Vaters wurde mit dem W.-G.-Sebald-Preis ausgezeichnet und steht auf
der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus
Moderation: Viola Völlm | Lena Schättes autofiktionaler
Roman zeichnet das Aufwachsen in einer von Abhängigkeit
bestimmten Familie nach. Die Protagonistin berichtet von
Sucht, Liebe und Zusammenhalt – und von der Suche nach ihrem
eigenen Platz in der Welt. Lena Schätte ist von Oktober bis Dezember 2025
Stipendiatin des Stuttgarter Schriftstellerhauses. Das Schwarz an den Händen
meines Vaters wurde mit dem W.-G.-Sebald-Preis ausgezeichnet und steht auf
der Longlist des Deutschen Buchpreises 2025.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Schriftstellerhaus
Moderation: Björn Springorum | An einem nebligen Wintermorgen
entdecken Luca Wolf und Emma Reich ein mysteriöses
Schiffswrack mitten auf einem brachliegenden Blumenfeld.
Am Bug steht „Orakel“ – wie es dorthin kam, bleibt
rätselhaft. Neugierig klettert Emma an Bord und verschwindet
spurlos. Als weitere Menschen verschwinden, wird der
Okkultismus-Spezialist Robert Grim hinzugezogen.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit dem Dragon
Days Festival
Moderation: Björn Springorum | An einem nebligen Wintermorgen
entdecken Luca Wolf und Emma Reich ein mysteriöses
Schiffswrack mitten auf einem brachliegenden Blumenfeld.
Am Bug steht „Orakel“ – wie es dorthin kam, bleibt
rätselhaft. Neugierig klettert Emma an Bord und verschwindet
spurlos. Als weitere Menschen verschwinden, wird der
Okkultismus-Spezialist Robert Grim hinzugezogen.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50 | In Zusammenarbeit mit dem Dragon
Days Festival
Moderation: Thomas Klingenmaier | Sprecherin: Barbara Stoll | Live-Zeichnen: Hanna Wenzel | Die Geschichte Osten Ards umspannt viele Zeitalter. Sie zu erzählen brauchte viele viele Jahre. Mit "Die Kinder des Seefahrers" hat Tad Williams, der große Meister der Fantasy, das Werk um den einstigen Küchenjungen Simon, der König wird, vollendet. In der Stadtbibliothek stellt der Bestseller-Autor die letzten zwei Bände der Reihe vor.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50
In Zusammenarbeit mit dem Dragon Days Festival und dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum
Moderation: Thomas Klingenmaier | Sprecherin: Barbara Stoll | Live-Zeichnen: Hanna Wenzel | Die Geschichte Osten Ards umspannt viele Zeitalter. Sie zu erzählen brauchte viele viele Jahre. Mit "Die Kinder des Seefahrers" hat Tad Williams, der große Meister der Fantasy, das Werk um den einstigen Küchenjungen Simon, der König wird, vollendet. In der Stadtbibliothek stellt der Bestseller-Autor die letzten zwei Bände der Reihe vor.
Eintritt: EUR 4 | Ermäßigt EUR 2,50
In Zusammenarbeit mit dem Dragon Days Festival und dem Deutsch-Amerikanischen Zentrum
Eine durch selbstlernende Algorithmen gesteuerte Wirtschaft kann das Prinzip der Gewinnmaximierung viel konsequenter umsetzen, als Menschen dazu je in der Lage waren. Doch selbstlernende Algorithmen sind nicht einfach wohlwollende digitale Sklaven. Sie werden nicht nur entwickelt, um das Wohl der Menschheit zu steigern, sondern, auch und in erster Linie, um damit Gewinne zu erzielen. Aus diesem Grund ist es nicht intelligent, sich von künstlicher Intelligenz abhängig zu machen.
In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart und IRIS der Universität Stuttgart
Eine durch selbstlernende Algorithmen gesteuerte Wirtschaft kann das Prinzip der Gewinnmaximierung viel konsequenter umsetzen, als Menschen dazu je in der Lage waren. Doch selbstlernende Algorithmen sind nicht einfach wohlwollende digitale Sklaven. Sie werden nicht nur entwickelt, um das Wohl der Menschheit zu steigern, sondern, auch und in erster Linie, um damit Gewinne zu erzielen. Aus diesem Grund ist es nicht intelligent, sich von künstlicher Intelligenz abhängig zu machen.
In Zusammenarbeit mit dem IZKT der Universität Stuttgart und IRIS der Universität Stuttgart
Moderation: Dorothée Frei-Stahl | Im Alltag passiert es erstaunlich oft, dass wir mit Verschwörungserzählungen
konfrontiert werden. Ob mit einem Freund in der Kneipe, der über „geheime
Mikrochips in Impfungen“ referiert, ein Kollege, der davon überzeugt ist, dass
uns die „Lügenpresse“ manipuliert oder der Bruder, der die „Pharmalobby“ für
alle Erkrankungen verantwortlich macht. Wieso ist es so schwer, in einem solchen
Moment einzugreifen? Und wie kann es uns gelingen, diese Aussagen als
Verschwörungserzählungen zu entlarven? Katharina Nocun stellt die wichtigsten
Tipps und Kniffe zum Umgang mit Verschwörungserzählungen vor.
Moderation: Dorothée Frei-Stahl | Im Alltag passiert es erstaunlich oft, dass wir mit Verschwörungserzählungen
konfrontiert werden. Ob mit einem Freund in der Kneipe, der über „geheime
Mikrochips in Impfungen“ referiert, ein Kollege, der davon überzeugt ist, dass
uns die „Lügenpresse“ manipuliert oder der Bruder, der die „Pharmalobby“ für
alle Erkrankungen verantwortlich macht. Wieso ist es so schwer, in einem solchen
Moment einzugreifen? Und wie kann es uns gelingen, diese Aussagen als
Verschwörungserzählungen zu entlarven? Katharina Nocun stellt die wichtigsten
Tipps und Kniffe zum Umgang mit Verschwörungserzählungen vor.
Stell dir vor, du surfst im Netz und kannst mit wenigen Klicks herausfinden, welche Tracker die von dir besuchte Seite nutzt. Und stell dir vor, du kannst mit ein paar weiteren Klicks einen Brief schreiben, in dem steht, dass du von dem Seitenanbieter wissen willst, welche Daten er wofür benutzt. Und stell dir vor, ein paar Klicks später hast du einen Brief geschrieben, in dem steht, dass der Seitenbetreiber bitte deine personenbezogenen Daten löscht, die nicht mehr zwingend notwendig sind. Genau. Mit wenigen Klicks kannst du im Internet dein Auskunftsrecht nutzen und dein Recht auf Löschung. Wie das geht? Mit einem vom Landesdatenschutzbeauftragten selbst gebauten Tool als Browser-Plugin, das Seiten analysiert und automatisiert deine Briefe schreibt – und du nur noch Name und Adresse des Seitenbetreibers einträgst.
Alvar Freude ist Leiter der Abteilung Technisch-organisatorischer Datenschutz, Datensicherheit beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.
Stell dir vor, du surfst im Netz und kannst mit wenigen Klicks herausfinden, welche Tracker die von dir besuchte Seite nutzt. Und stell dir vor, du kannst mit ein paar weiteren Klicks einen Brief schreiben, in dem steht, dass du von dem Seitenanbieter wissen willst, welche Daten er wofür benutzt. Und stell dir vor, ein paar Klicks später hast du einen Brief geschrieben, in dem steht, dass der Seitenbetreiber bitte deine personenbezogenen Daten löscht, die nicht mehr zwingend notwendig sind. Genau. Mit wenigen Klicks kannst du im Internet dein Auskunftsrecht nutzen und dein Recht auf Löschung. Wie das geht? Mit einem vom Landesdatenschutzbeauftragten selbst gebauten Tool als Browser-Plugin, das Seiten analysiert und automatisiert deine Briefe schreibt – und du nur noch Name und Adresse des Seitenbetreibers einträgst.
Alvar Freude ist Leiter der Abteilung Technisch-organisatorischer Datenschutz, Datensicherheit beim Landesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg.
An der Hörstation können sich Besuchene informieren, wie man sich vor Überwachung schützt. Zu hören ist die Podcastreihe von Stefan Mey, die Tricks und kostenlose und leicht verständliche Programme vorstellt, die das digitales Leben sicherer machen. Stefan Mey ist Technologiejournalist und beschäftigt sich seit Jahren mit Überwachung und mit der Antwort darauf: die digitale Selbstverteidigung.
An der Hörstation können sich Besuchene informieren, wie man sich vor Überwachung schützt. Zu hören ist die Podcastreihe von Stefan Mey, die Tricks und kostenlose und leicht verständliche Programme vorstellt, die das digitales Leben sicherer machen. Stefan Mey ist Technologiejournalist und beschäftigt sich seit Jahren mit Überwachung und mit der Antwort darauf: die digitale Selbstverteidigung.
Moderation: Björn Springorum | Bis heute prägt die jahrhundertelange europäische Fremdherrschaft mit ungleichen Machtverhältnissen die Welt. Mithu Sanyal beschäftigt sich in ihrem literarischen und wissenschaftlichen Werk intensiv mit dem kolonialen Erbe, insbesondere im Kontext von Postkolonialismus, Identitätspolitik und Rassismuskritik. Einen besonderen Fokus legt sie auf den britischen Kolonialismus in Indien, wie ihr vielbeachteter Roman Antichristie zeigt, der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024 stand. Wie geht das Linden-Museum damit um und wie wirkt der Kolonialismus bis heute nach? Markus Himmelsbach, Provenienzforscher, gibt Einblicke in seine Arbeit und zeigt, wie die Geschichte des Kolonialismus noch immer unsere Gegenwart beeinflusst.
Moderation: Björn Springorum | Bis heute prägt die jahrhundertelange europäische Fremdherrschaft mit ungleichen Machtverhältnissen die Welt. Mithu Sanyal beschäftigt sich in ihrem literarischen und wissenschaftlichen Werk intensiv mit dem kolonialen Erbe, insbesondere im Kontext von Postkolonialismus, Identitätspolitik und Rassismuskritik. Einen besonderen Fokus legt sie auf den britischen Kolonialismus in Indien, wie ihr vielbeachteter Roman Antichristie zeigt, der auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2024 stand. Wie geht das Linden-Museum damit um und wie wirkt der Kolonialismus bis heute nach? Markus Himmelsbach, Provenienzforscher, gibt Einblicke in seine Arbeit und zeigt, wie die Geschichte des Kolonialismus noch immer unsere Gegenwart beeinflusst.